Impressionen 2026
Geographisch-ornithologische Exkursion an den Klingnauer Stausee Dienstag, 15. September 2026
Bis etwa 1900 floss die Aare frei durch das untere Aaretal und überschwemmte dabei regelmässig grosse Flächen. Um die Dörfer vor solchen Überschwemmungen zu schützen, wurde der Fluss durch einen nur 150m engen und geraden Kanal mit fest verbauten Ufern begradigt. In den 1930er-Jahren wurde die Aare für die Wasserkraftnutzung für Elektrizität gestaut, wobei der heutige Klingnauer Stausee entstand. Durch Verlandung entwickelte sich der See zu einem wertvollen Gebiet für die Biodiversität. Flachwasserzonen, Röhrichtflächen und ein Flachmoor entstanden. Seit 1990 ist der See und die Umgebung ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung (Ramsar-Konvention).
Zwei Fachvorträge:
- Rafael Zinnenlauf: Wechselwirkungen der Mensch-Natur-Beziehungen am Beispiel der Vogelbeobachtung
- Livia Wyss: Wasserkraftnutzung am Klingnauer Stausee - Entwicklung, Gegenwart und Perspektiven im Umweltkontext
Halbtages-Exkursion ins Sisslerfeld (AG) Samstag, den 30. Mai 2026
Thema: Siedlungs- und Arbeitsplatzentwicklung im Grenzraum und Antworten der Raumplanung –Einblick in die neuen Herausforderungen an Raumnutzung und Raumplanung in der heutigen Zeit
Referent: Daniel Kolb, Dr. iur., Raumplaner ETH / NDS FSU; Abteilungsleiter / Kantonsplaner; Abteilung Raumentwicklung; KANTON AARGAU Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Im Restaurant erhielten wir ein 45 minütiges Referat ins Thema der Gebietsentwicklung im Sisslerfeld (heutiger Stand und Projekte für die zukünftige Nutzung).
Präsentation zum Herunterladen folgt.
Anschliessend erkundeten wir das Sisslerfeld unter Führung von Herrn Kolb in einer Bustour. Wegen der Hitze gab es nur einen Stopp beim Holzheizkraftwerk, DMS Nutritional Products und dem zukünftigen Areal Bachem.
PDF mit Tour zum Herunterladen (PDF, 887 KB)
Zum Abschluss überquerten wir noch die spezielle alte Holzbrücke bei Stein-Säckingen und erhielten einen kurzen, schönen Einblick in das alte Städtli auf beiden Seiten des Rheins.
Der Vorstand bedankt sich bei Barbara Vettiger für die gute Idee dieses spannende Gebiet zu erkunden.
Halbtagesexkursion: 17. Januar 2026 Grönland in Sicht! und Grönland. Alles wird anders
Museumsnachmittag
im Bernischen Historischen Museum und im Alpinen Museum Bern
Datum: Samstag, 17. Januar 2026
Dauer: 13.15 – 16.30 Uhr
Organisation: Regina Neukom
Begleitung: Prof. Dr. Andreas Vieli, Glaziologe am GIUZ
Programm:
13.15-14.15 Uhr
Führung im Bernischen Historischem Museum: Grönland in Sicht! Perspektiven auf ein koloniales Erbe
Gemeinsam mit der Kuratorin der Ausstellung Mira Shah erkunden wir die unterschiedlichen Perspektiven der Ausstellung. Prof. Dr. Andreas Vieli bringt glaziologische Aspekte aktueller Grönlandforschung ein.
Die Beziehung der Schweiz zu den Polarregionen ist seit Langem von einer starken Anziehung geprägt. Ob in Wissenschaft, Literatur oder der Reisebranche – Faszination und Sehnsucht sind die treibenden Emotionen hinter dem Blick aufs «ewige Eis». Dies zeigt sich auch in der Museumssammlung: Anfang des 20. Jahrhunderts führen auch Schweizer Expeditionen in das dänisch-koloniale Grönland. Sie bringen zahlreiche Dinge mit, die heute als «Grönland-Sammlung» im Bernischen Historischen Museum aufbewahrt werden. Diese Sammlung wirft Fragen auf. Woher kommt die Faszination für polare Welten? Warum besitzt das Bernische Historische Museum eine Grönland-Sammlung? Was lässt sich durch diese Sammlung wirklich über Grönland lernen? Was ist die Zukunft von ethnografischen Museen und Sammlungen? Was bedeutet «Indigenität» heute?
14.30-15.30 Zvieriplättli im las alps
Bei einem Käseplättli tauschen wir weiter unsere Gedanken zu Grönland aus. Andreas Vieli steht für weitere Fragen zur Grönlandforschung des GIUZ zur Verfügung.
15.30-16.30 Führung im ALPS: Grönland. Alles wird anders.