Kurzexkursion: Stadtentwicklung im Agglomerationsgürtel

21.10.2020

Vom Bauerndorf zur Stadt in der Grossagglomeration Zürich (Dietikon)

Dietikon hat sich im 20 Jahrhundert von kleinräumlichen bäuerlichen und industriellen Verhältnissen zur Stadt mit heute über 27'000 Einwohnern entwickelt. Industriegebiete (z.B. Silbern) und moderne Wohnsiedlungen (z.B. Limmatfeld) haben einen dynamischen Entwicklungsprozess ausgelöst, der nun noch durch die Limmattalbahn zusätzlichen Schub erhält (z.B. geplante Neubausiedlung Niderfeld). Ernst Joss hat uns auf einem Rundgang exemplarisch an interessante Standorte geführt und als Lokalpolitiker durch seine profunde Kenntnis der planerischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte spannende Hintergrundinformationen vermittelt.

Otto Müller, ehemaliger Stadtpräsident von Dietikon, erläuterte, dass nur durch nachhaltige Strategien und Konzepte der Wandel in die gewünschte Richtung gelenkt werden kann. So sei die Siedlungserneuerung und -verdichtung von grosser Bedeutung, um das Potenzial Dietikons als attraktives Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungszentrum auszuschöpfen. Soziale Durchmischung, gesunde Finanzen und gute Verkehrsanbindung seien wichtige Ziele der Gemeindepolitik.

(HRV)